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ITT-Event 2016: Speditionen sollten stärker auf Vernetzung und Kooperation setzen

• Digitalisierung als Chance für Logistikunternehmen
• Entwicklungszusammenarbeit als Erfolgsfaktor
• Rund 100 Besucher diskutierten bei Gastgeber Trimble

Mit zunehmender Individualisierung und der Verbreitung von E-Commerce steigen die Anforderungen an die Logistik. Wer dem als Dienstleister gerecht werden will, sollte die Möglichkeiten der Vernetzung und Digitalisierung nutzen. Dies ist ein Ergebnis des diesjährigen ITT-Events von Trimble Transport & Logistics am 9. November in Greven. In Vorträgen und Diskussionen wurde vor allem die Notwendigkeit von Entwicklungskooperation durch Unternehmen diskutiert, die der Digitalisierung nicht als Einzelkämpfer begegnen wollen. Neben den 20 Ausstellern und Referenten nahmen rund 100 Besucher an der Veranstaltung teil.

Die digitale Transformation ist für Transportunternehmen eine Chance“, sagte Prof. Dr. Franz Vallée.

Der Logistikexperte der FH Münster war Moderator und Eingangsredner der Veranstaltung, die unter dem Motto „Mehr Gewinn durch Zusammenarbeit in Transport & Logistik“ stand. Laut Vallée müssen heute Prozesse immer mehr digital gestaltet werden, was für Transparenz in der Wertschöpfungsketten sorgt. Dadurch lassen sich Abläufe effizienter steuern, bewerten und letztlich optimieren.

„Nur wenn sie jederzeit wissen, wo sich Sendungen befinden und sich dafür gut vernetzen, werden sich Unternehmen am Markt behaupten können“, prognostizierte Vallée.

Bei immer kleinteiligeren Sendungen, kürzer werdenden Lieferzeiten und sinkenden Transportpreisen benötigen Speditionen einzigartige Wettbewerbsvorteile, um sich abzuheben. Diese können aus der Digitalisierung gewonnen werden. Strukturell, organisatorisch und technologisch seien viele Speditionen aber noch nicht auf eine durchgehende Vernetzung vorbereitet.

Im Ergebnis hielt Vallée fest, dass Logistikdienstleister integrierte, digitale Prozesse benötigen, die durch eine leistungsfähige IT unterstützt werden:

„Wir trauen Google und Amazon zurzeit mehr zu, als Herstellern wie Daimler und Mercedes Benz.“

Je kleiner Unternehmen sind, desto größer sind für sie die Hürden, mit der Digitalisierung Schritt zu halten. Kann ein Dienstleister allein die notwendigen Strukturen nicht aufbauen, sind Entwicklungskooperationen der einzig richtige Schritt. Gemeinsam können es die Unternehmen sogar schaffen, dem Trend nicht nur zu folgen, sondern die Digitalisierung aktiv mitzugestalten.

Kooperation und Vernetzung war auch aus Sicht von Carsten Holtrup, Country Manager bei Trimble Transport & Logistics, der rote Faden der Veranstaltung:

„Die offenen und lösungsorientierten Gespräche haben gezeigt, dass diese Thematik die Besucher, Aussteller und Redner beschäftigt.“

So betonten viele Referenten, dass Kooperation, Kontrolle und Prävention die Transportsicherheit erhöhen. Einige Vorträge veranschaulichten am Beispiel von Trimble-Lösungen, wie sich Vernetzung auf verschiedene Prozesse in der Logistik auswirken kann: Tourenplanung, Lohnabrechnung und Fahrstilanalysen waren nur drei Anwendungsbereiche. Bei den 20 Ausstellern vor Ort konnten sich die Besucher zudem ein Bild von konkreten IT-Lösungen machen und sehen, wie Trimble als Entwickler von Transportmanagement-Lösungen für Unternehmen der Speditions- und Logistikbranche die Digitalisierung vorantreibt.

Hier finden Sie außerdem einige Impressionen vom ITT-Event 2016: klicken Sie hier.

Diskutierten Möglichkeiten der Vernetzung (v.l.n.r.): Die Referenten Olaf Schönfeldt (Senior Project Manager Trimble Transport & Logistics), Uwe Senkel (Kommissar Schwerlastgruppe Autobahnpolizei Münster), Heiko Stein (Inhaber EDS), Volker Möller (Director Sales & Marketing PTV Group), Jan Hermeling (Abteilungsleiter Krone Telematiks), Peter Bluhm (Projektleiter Sievert Handel Transporte GmbH), Carsten Holtrup (Country Manager Trimble Transport & Logistics Germany), Frank Huelmann (Referent Arbeitsrecht Verband für Verkehrswirtschaft und Logistik NRW), Prof. Dr. Franz Vallée (FH Münster).

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