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Wetralog

Die Wetralog GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Unternehmensgruppe Westfleisch, setzt seit 2009 auf die Telematiklösung von Trimble Transport & Logistics. Heute befindet sich das Unternehmen, mit Hauptsitz in Bönen, im sechsten Jahr und hat seine Fahrzeuge gerade mit der nächsten Gerätegeneration des CarCubes ausgerüstet. Insgesamt sind 129 Fahrzeuge mit dem Bordcomputer unterwegs. In einer eigenen Fahrschule werden Fahrer und Disponenten für die tägliche Arbeit mit dem CarCube und den Trimble-BackOffice Anwendungen geschult.

Kraftstoffeinsparungen erzeugen durch CarCube

"Erst seit den Schulungen schöpfen wir das volle Potenzial der Telematiklösung aus. Durch die CarCube Daten können die Fahrer ihren Fahrstil genau analysieren und dadurch Kraftstoffeinsparungen erzeugen."

Ralf Kappelhoff, Leiter der Fahrschule bei Wetralog.

Zentral gelegen an den Autobahnen A1 und A2 befindet sich der Verwaltungssitz der Logistiktochter der Westfleischgruppe, die Wetralog GmbH. Weiße Fahrzeuge mit blau-roten Aufschriften sind das Markenzeichen des auf Fleisch und Schlachtviehtransporte spezialisierten Logistikdienstleisters. Nur ein Gespann passt nicht ins Bild: Ein Schulungsfahrzeug – auf dem mit Großbuchstaben Fahrschule geschrieben steht.

Eigene Fahrschule gegen den demographischen Wandel

„Um einen drohenden Kraftfahrermangel entgegenzuwirken, bilden wir unsere Fahrer selbst aus“, sagt Ralf Kappelhoff, Leiter der Fahrschule bei Wetralog. Dabei sei ein besonderer Fokus auf die Telematiklösung von Trimble gelegt. Sowohl in dem Schulungsfahrzeug als auch mit einem speziellen Schulungskoffer werden Fahrer und Disponenten im Umgang mit der Trimble-Lösung geschult. „Erst seit den Schulungen schöpfen wir das volle Potenzial der Telematiklösung aus“, erklärt Kappelhoff. Durch die CarCube Daten können die Fahrer ihren Fahrstil genau analysieren und dadurch Kraftstoffeinsparungen erzeugen. Die Fahrschule ist für Kappelhoff eine Investition in die Zukunft. „Bei uns werden in den nächsten 4 Jahren zirka 40 Fahrer in Rente gehen. Insgesamt beschäftigt das Logistikunternehmen momentan 280 Berufskraftfahrer."  

Abläufe optimiert und Effizienz gesteigert

„Uns hat besonders die Möglichkeit überzeugt die Telematik auf die Strukturen und Abläufe im Unternehmen individuell anzupassen“, sagt Kappelhoff. Für die Lademittelverwaltung wurde beispielsweise eine spezielle Frageabfolge entwickelt, die der Fahrer abarbeitet. In einem ersten Schritt wird der Lademitteltyp eingegeben, dann folgt die Anzahl der geladenen Lademittel. Bei einem Trailertausch stehen so nach der Kennzeicheneingabe in den CarCube alle wichtigen Informationen direkt zur Verfügung. Über eine Schnittstelle zur eingesetzten Speditionssoftware werden diese Daten auch der Disposition bereitgestellt. 

Weitere Prozessoptimierungen wurden umgesetzt. Ein Beispiel ist der Remote Tachodownload: Früher musste der Fahrer die Daten „von Hand“ auslesen. Dieser Arbeitsvorgang dauerte zwischen 15-20 Minuten. Jetzt werden die Daten während der Fahrt fernausgelesen. Der CarCube sendet alle benötigten Daten über eine drahtlose Verbindung an die Zentrale. Das Fahrzeug selbst muss dafür nicht beim Unternehmen vor Ort sein. „Über das gesamte Jahr sparen wir zirka 130 Arbeitsstunden ein“, so Kappelhoff. Auch die transparenten Daten über den Fahrstil führen zu deutlichen Effizienzgewinnen. Anhand dieser Informationen kann Wetralog die Fahrer gezielt schulen, so wird der Treibstoffverbrauch gesenkt und CO2-Emmissionen verringert. „Durch den Fahrstilassistenten werden wir uns besonders bei der ökologischen Fahrweise deutlich verbessern können“, ergänzt Kappelhoff.

Anpassungen, Updates oder sonstige Änderungen werden direkt auf das Telematiksystem über die Luft / OTA geschickt. Über die Webanwendung FleetWorks werden alle CarCubes gleichzeitig auf den neusten Stand gebracht. „Diese einfache Lösung erspart uns komplizierte Update-Prozesse“, sagt Kappelhoff. 

Verbesserte Kommunikation  

Auch die Kommunikation zwischen Fahrer und Disponenten wurde deutlich verbessert. Das Unternehmen disponiert jeden Tag 400 Lkw mit lebenden Tieren wie Schweinen und Rindern sowie bereits abgepacktem Fleisch. „Früher musste die Dispo dem Fahrer alle Einzelheiten zum Auftrag telefonisch durchgeben. Heute senden wir über unsere Speditionssoftware einen Auftrag auf den CarCube und alle Details zum Auftrag sind abrufbar und stehen dem Fahrer zur Verfügung“, erklärt Kappelhoff. Sowohl der Disponent als auch der Fahrer schauen auf die gleichen Daten. Dies erspart lange Diskussionen zum Beispiel über die Lenk- und Ruhezeiten. Durch die Nutzung der Navigation über den CarCube werden auf der Trimble Backoffice-Software FleetCockpit kontinuierlich die aktuelle Position sowie die mögliche Ankunftszeit angezeigt. „Wir haben die Arbeitsabläufe harmonisiert“, sagt Kappelhoff. So seien potenzielle Fehlerquellen in der persönlichen Kommunikation zwischen Disponent und Fahrer ausgeschaltet worden. 

Papierloses Fahrerhaus

Wetralog strebt das Ziel eines papierlosen Fahrerhauses an. In Zukunft sollen alle Dokumente wie beispielsweise Spesenbericht, Tätigkeitsprotokolle, Leergutberichte über die Telematik erfasst werden. „Mit Trimble haben wir für dieses Vorhaben den richtigen Partner an unserer Seite“, sagt Kappelhoff. Das Telematikunternehmen habe in der Vergangenheit vor allem durch den sehr guten Support, schnelle Lösungen und Hilfe bei der Umsetzung überzeugt. Bei der Spesenkontrolle setzt Wetralog auf die Trimble-Lösung FleetHours. Diese ruft die Fahrerdaten direkt vom CarCube ab. So kann eine minutengenaue Abrechnung erstellt werden. 

Referenz Wetralog
Anzahl Arbeitnehmer

340

Fahrzeugpark

129

Anwendung

CarCube, FleetCockpit, FleetHours

Webseite www.westfleisch.de